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Der Löwenzahn ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 10 bis 30 cm erreicht. Nach einer Verletzung des Vegetationspunktes regeneriert sich die Pflanze aus der Wurzel und bildet dann meist mehrere Blattrosetten.

 

Den Blattachseln entspringen meist mehrere, bis zu 60 cm lange Blütenstandsstiele. An ihrem oberen Ende stehen dicht spiralig verteilt 30 bis 40 abstehende Hochblätter, die bald austrocknen. Darüber bilden Hüllblätter einen anfangs geschlossenen Schutz um die Blütenstandsknospe.

 

Die Hüllblätter öffnen und schließen sich schützend mit dem Blütenstand und bleiben bis zur Fruchtreife grün. In der mehrere Tage währenden Blütezeit schließt sich der Blütenstand jeweils bei Nacht, Regen oder Trockenheit und schließlich beim Verblühen.

 

Nach mehreren Tagen öffnen sich die Hüllblätter letztmalig bei Fruchtreife und entlassen die mit haarigen Flugschirmen ausgestattete Achänen, diese werden durch den Wind ausgebreitet (Schirmflieger). Der mit den Früchten besetzte Kopf des Blütenstandes ist die bekannte „Pusteblume“.

 

So produzieren Pflanzen an ungestörten Standorten lange, schräg aufrecht gehaltene Blätter und bis zu 50 cm lange, aufrechte Blütenstandstiele. Pflanzen auf begangenen Wegen oder häufig gemähten Wiesen haben dagegen viel kürzere, dicht dem Boden aufliegende Blätter und niederliegende, manchmal nur wenige Millimeter lange Blütenstandstiele.

 

Aufgrund der sehr komplexen Struktur können sich die einzelnen Pflanzen stark den jeweiligen Standorten anpassen. 

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Aktualisiert am

01.01.2024